Ringsteifigkeitsklassen

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Vollwand-Kunststoffrohre - Umrechnung für Ringsteifigkeitsklassen nach DIN EN ISO 9969/ Ringsteifigkeit S in kN/m2

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Ringsteifigkeitsklasse nach DIN EN ISO 9969 (SN: Stiffness Number) = Nenn-Ringsteifigkeit SN 2 (Normkategorie) Namallast
Ringsteifigkeit S in kN/m² ≥ 2 kN/m²

Tabelle: Ringsteifigkeit SR24 nach DIN 16961-2
Quelle: ISO 13966 sowie DIN 16961-2, Abs. 4.3.1.3

Zur qualitativen Beurteilung eines Kunststoffrohrsystems sind grundsätzlich weitere Eigenschaften neben der Ringsteifigkeit zu berücksichtigen:

 

  • Statik, Bettungsmaterialien,
  • Verlegesicherheit
  • Dichtsystem, Langzeitdichtigkeit, Längssteifigkeit, sonstige Materialeigenschaften

 

Vollwand-Kunststoffrohre - Umrechnung für Ringsteifigkeitsklassen nach DIN EN ISO 9969/ Ringsteifigkeit S in kN/m2

Die Einteilung erfolgt mittels Laboruntersuchung: 21 Tage nach der Produktion wird das Rohr mit einer Flächenlast bis 3 % deformiert. Die dafür erforderliche Flächenlast wird gemessen und das Rohr in der nächst tiefer liegenden Kategorie klassifiziert.

SN 2 bedeutet demnach, dass für die Deformation des Rohres von 3 % eine Prüflast von mindestens 2 kN/m2 erforderlich waren. Da es sich um einen Versuch nach 21 Tagen handelt, ist die Aussage eine Kurzzeitbetrachtung und ohne Praxisbezug. Das heißt, dass sich die Rohre in ihrem plastischen Langzeitverhalten unterscheiden können. In der statischen Berechnung wird die Ringsteifigkeit nicht verwendet. Dort sind nebst der Geometrie und dem Kurzzeit- E-Modul auch der Langzeit- E-Modul maßgebend (s. "Statische Berechnung von erdgebetteten Rohrleitungen gemäß ATV-DVWK A127").

Dimensionierung Nennringsteifigkeit Gezielte Deformation des Vollwandrohres mit einer Flächenlast, die zu einer 3 %igen vertikalen Verformung führt.

Bild: Prüfung der Nennringsteifigkeit nach DIN EN ISO 9969
Quelle: Magnaplast GmbH, Emstek