Duroplaste

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Bild3-3

Duroplastische Kunststoffe besitzen im Gegensatz zu den Elastomeren und thermoplastischen Kunststoffen eine eng­maschig vernetzte, makromolekulare Struktur (Bild oben). Dies führt dazu, daß diese Kunststoffe in der Regel hart, spröde und nicht mehr schmelzbar sind. Aus diesem Grund werden den Formmassen bereits beim Hersteller Füllstoffe bei­gemischt, die nicht nur ein "füllende" (materialsparende) Aufgabe haben, sondern in erster Linie eigenschaftsverbes­sernden Funktionen besitzen.

 

Zustandsbereiche Duroplaste

Bild2-4

Bei den Duroplasten treten mit der Temperaturerhöhung keine sprunghaften Eigenschaftsveränderungen auf. Die Ursache hierfür ist die allseitige Vernetzung (Verknüpfung) durch Hauptvalenzbindungen. Die temperaturabhängigen Nebenvalenzbindungen spielen hier eine sehr untergeordnete Rolle. Erst mit dem Aufreißen der Hauptvalenzbindungen bei Tz bricht die mechanische Festigkeit zusammen.