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Häufig festgestellte Schadensbilder bei Abwasserleitungen sind Undichtheiten und schadhafte Verbindungen, Wurzeleinwuchs, Setzungsschäden, mit Brüchen und Rissen, sowie Korrosion und defekten Anschlüsse. Als Ursache sind im Wesentlichen die unsachgemäße Verlegung und die falsche Materialauswahl zu nennen. Sinnvolle Gegenmaßnahme stellen die Kontrolle und Überwachung der Normeneinhaltung sowie Qualitätssicherung durch Schulung und qualitative Anforderungen an sie Baumaterialien dar.

  • Auswahl des Rohrwerkstoffes, Zusammensetzung des Abwassers (Beständigkeit gegenüber Inhaltsstoffen, Korrosionsbeständigkeit, Abriebfest, Temperaturbeständig, Hochdruckspülfestigkeit
  • Baubetriebliche Aspekte (Gewicht, Baulänge, Handhabung bei der Verlegung, erforderlicher Maschineneinsatz, mögliche Verlegeleistung)
  • Statische Auslegung der Rohre (Tragfähigkeit, Rissbeständigkeit, Formstabilität, Lagestabilität im Bezug auf Senkungen, Auftriebssicherheit bei steigendem Grundwasser)
  • Hydraulische Bemessung, Rohrdurchmesser, Druckleitung, Freispiegelleitung, Gefälle
  • Hydrogeologische Randbedingungen (Grundwasserverhältnisse, Grundwasserbeschaffenheit)
  • Geologische Randbedingungen (Art des umgebenden Bodens)
  • Eignung des Bodenaushubs zur Verfüllung des Leitungsgrabens (Stör- und Schadstoffe), Kosten für Aufbereitung und Zwischenlagerung oder Entsorgung und Transport des Bodenaushubs, Kosten für das angelieferte Verfüllmaterial inkl. Transport
  • Anzahl von Abzweigen und Anschlüssen
  • Mögliche Dichtsystem (gesteckt, geschweißt)
  • Nutzungsdauer
  • Ökologische Aspekte

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Bild: TBG, "Sicherheit stets griffbereit"