Verlegung im Sandbett

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Zum Schutz vor mechanischen Belastungen aus äußeren Beanspruchungen oder Druckänderungen werden Rohre in einem Sandbett verlegt. Die Ausführung der Einbettung kann sich wesentlich auf die Wirtschaftlichkeit einer Kanalbaumaßnahme auswirken. Insbesondere beeinflusst sie das Tragverhalten der verlegten Rohre durch Wechselwirkungen mit dem umgebenden Baugrund.

 

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Bild 3: DIN EN 1610

Zur Verfüllung der Leitungszone dürfen körnige ungebundene oder hydraulisch gebundene Baustoffe verwendet werden. Das Verfüllmaterial muss verdichtbar sein und darf keine rohrschädigenden Bestandteile enthalten. Baustoffe für die Bettung sollen gemäß DIN EN 1610 die größer sind als 22 mm (DN ≤ 200) bzw. 40 mm (DN > 200 bis DN ≤ 600). Die Baustoffe dürfen das Rohr, den Rohrwerkstoff oder das Grundwasser nicht beeinträchtigen.

Bei nachgewiesener Brauchbarkeit darf der anstehende Boden zur Verfüllung der Leitungszone verwendet werden. Insbesondere betrifft dies die Schadstoffbelastung des Bodenaushubs.

Zur Verbesserung des Bodenaushubs kann dieser z.B. mit Kalk-Zement-Bindemittel vermischt werden. Mittels eines Schaufelseparators kann der auf der Baustelle entnommene Bodenaushub für den direkten Wiedereinbau aufbereitet werden.

In der Regel wird der anderenfalls Bodenaushub abtransportiert, aufbereitet oder deponiert. Das Verfüllmaterial wird zur Baustelle geliefert. Gegebenenfalls sind im Baustellenbereich Flächen zur Zwischenlagerung der Materialien vorzuhalten.

Bei der Verlegung im Sandbett liegen definierte Bodenverhältnisse innerhalb der Leitungszone vor, die den Vorgaben der statischen Berechnung entsprechen müssen.

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Bild 4: Firmeninformationen Stehr Baumaschinen GmbH (links), Klaus Stewering Bauunternehmung, bi UmweltBau 6_2007 (rechts)

In der Regel wird der anderenfalls Bodenaushub abtransportiert, aufbereitet oder deponiert. Das Verfüllmaterial wird zur Baustelle geliefert. Gegebenenfalls sind im Baustellenbereich Flächen zur Zwischenlagerung der Materialien vorzuhalten.

Bei der Verlegung im Sandbett liegen definierte Bodenverhältnisse innerhalb der Leitungszone vor, die den Vorgaben der statischen Berechnung entsprechen müssen.